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Weihnachtsgrüße

Liebe Hiddenseer, werte Gäste

Ihnen allen, die Sie auf unserer schönen Insel leben oder gerade Urlaub machen oder von fern auf unsere Insel schauen, wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Viele von uns ruhen über die Feiertage aus. Ausruhen, das heißt zunächst: nicht wie im Alltag herumzuhetzen, sondern innehalten. Es tut allen gut, einfach nur etwas zu lesen, statt nur fernzusehen, auf facebook zu posten und im Internet zu surfen, uns zu sammeln, statt Abwechslung zu suchen, im Wald oder am Strand zu wandern, statt mit dem Auto von Termin zu Termin zu rasen. Auch deshalb, kommen nicht nur zu Weihnachten, viele der Gäste auf unsere Insel.
Nur hab ich das Gefühl, dass wir leider immer mehr Autoverkehr auf Hiddensee ertragen müssen und die Gemeinde es nicht geschafft hat, wieder über Fahrgenehmigungen selbst zu entscheiden und es nicht den Verwaltungsmitarbeiter des Amtes in Samtens überlassen zu müssen.

Wir haben auch auf der Insel gemeinsam viele Probleme zu bewältigen. Genauso wie überall in Deutschland, Mecklenburg Vorpommern auf Rügen.

Nun steht das Weihnachtsfest vor der Tür, ohne Schnee und Eis, – und trotzdem ist plötzlich diese Stimmung, die von Weihnachten ausgeht und uns alle berührt – wieder da.
Und es ist genauso schön, wenn die Kinder dann erwachsen sind und zu Weihnachten von näher oder weit her zurück auf die Insel nach Hause kommen. Oder die Eltern zu den Kindern…

Die Älteren auf unserer Insel haben selbst erlebt, was Inselleben bedeuten kann. Da gibt es nicht nur viele Vorteile, es gibt auch Nachteile.
Wir Jüngeren müssen wieder lernen, auch damit umzugehen. Der technische Fortschritt ist eine Chance und sollte dies erleichtern.

Wir haben gute Chancen, unsere Insel attraktiver zu gestalten. Dazu gehört auch, all die kleinen Dinge, die große Bedeutung haben, mit Vernunft zu organisieren. Dazu sollten wir uns nicht selber im Wege stehen. Hiddensee hat leider oftmals das Talent dazu.
Der Landeplatz für Rettungshubschrauber ist nun Realität und hat sich wiederholt bewährt. Wir sollten daher ein weiteres Zerreden nicht zulassen, denn es geht hier um eine Verbesserung des Rettungsdienstes und um Menschenleben. Ab 2014 führt die Gemeinde Hiddensee erstmals mit dem Familien und Seniorenpass Möglichkeiten der Unterstützung für junge Familien und Senioren ein. Viele Investitionen in Straßen, Wege, Feuerwehren sind angepackt oder schon Realität.
Hoffen wir darauf, dass die Stralsunder Verantwortlichen, die Neuendorfer Grundstückssorgen nach jahrzehntelangen Zukunftsängsten verstehen und endlich zu einer gemeinsamen Lösung statt Rechtsstreit beitragen. Es geht auch um ein Stück Zukunft unserer Insel.

Es gibt auf unserer Insel auch vieles, was Halt verspricht. Wenn sich jeder einmal selbst anschaut und in das Herz des nächsten Mitmenschen, dann spüre man: jeder hat, wie ich auch, seine eigenen Hoffnungen und Ängste, seine eigenen Interessen und Schwächen.
Und jeder von uns kennt gewiss einen Mitmenschen, der krank ist, der Schmerzen hat, der trauert, eine Familie die einen lieben Menschen verloren hat, der allein ist.
Danken wir den Menschen, die ihre hilfsbedürftigen Eltern nicht im Stich lassen, an die Ehepartner, die die Sorgen und Probleme oder schwere Erkrankung ihres Mannes oder ihrer Frau mittragen.
Danken wir unserer Feuerwehr und den Seenotrettern, unseren Ärzten, die gerade im vergangen Jahr viele schwierige Einsätze zu leisten hatten.

Schon mit dem Unterlassen einer der üblich gewordenen Rücksichtslosigkeiten – im Alltag, beim Einkauf, in der Schule, im anonymen Internet oder auf der Inselfähre, erreichen wir viel.
Dem Frieden und dem Umgang untereinander wäre auch sehr gedient, wenn wir mit unserer Sprache sorgfältiger und menschlicher umgingen, als wir es gelegentlich tun.

“Frohes Fest“ zu wünschen, bleibt dennoch gute Tradition auf unserer Insel. Mögen diese guten Wünsche uns ins neue Jahr 2014 begleiten.

Weihnachten ist eben nicht Konsum, Geschenke und Tourismuszahlen in der Vermietung zum Jahreswechsel. Die Weihnachtsgeschichte ist die Botschaft von der Nächstenliebe und vom Frieden auf Erden, dem äußeren Frieden und dem inneren. Weil es ein Wunder ist, also nie selbstverständlich, weder in der Welt noch auf unserer kleinen Insel, darum feiern wir das Wunder und Weihnachten, jedes Jahr aufs Neue.

In diesem Sinne wünschen meine Frau, und ich Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Ihr
Thomas Gens

 

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Discussion (1 Kommentar)

  1. by Jörg
    Antworten

    Auch von mir und meiner Familie Weihnachtsgrüsse und das der wunsch nach ein paar besinnlichen Stunden sich für alle erfüllen möge ! Frohe Weihnacht !

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